Apple ist nicht nur bekannt für die angebotenen Produkte sondern auch für eine äußerst strikte Geheimhaltungspolitik. Damit diese Geheimhaltung aber auch funktioniert müssen natürlich auch die Unternehmen mitspielen, die Apple mit Einzelteilen für die Geräte versorgen, oder die sie letztlich zusammensetzen.
Diese Unternehmen, die sich in der Regel im asiatischen Raum befinden beschweren sich immer wieder über Apples Anforderungen in Hinblick auf die Vertragsstrafen, wenn Informationen an die Öffentlichkeit gelangen und über nicht für andere Aufträge verwendbare, individualisierte Komponenten.
Aus einer Reihe von anonymen Quellen habe man beispielsweise erfahren, dass Apple erst wenige Wochen vor der Veröffentlichung eines neuen Produktes einen Zulieferer wählt. Wird ein Vertrag abgeschlossen, sind stets harte Strafen enthalten, werden Geheiminformationen weitergegeben.
Weiterhin beschwerte sich ein südkoreanisches Unternehmen über Apples unangebrachte Wünsche wie individuelles Komponentendesign und nicht standardgemäße Größen und Spezifikationen. Das Problem dabei sei, dass man die Komponenten nicht für andere Zwecke verwenden kann. Ist die Produktion abgeschlossen, es bleibt aber Inventar übrig, müsse dies dann weggeworfen werden.
Auch Foxconn, einer der Zulieferer für Apples iPhone, geriet in der Vergangenheit immer wieder in die Schlagzeilen. Erst wird ein Reporter, der Fotos auf der Straße macht von Foxconn Sicherheitspersonal bedroht und festgehalten, dann stirbt ein Mitarbeiter unter mysteriösen Umständen.
Ein weiterer Foxconn Mitarbeiter beging im letzten Jahr Selbstmord nachdem ein iPhone Prototyp, für den er verantwortlich war, verschwunden sei. Es habe Berichte gegeben, der Arbeitgeber, Foxconn, habe den Mann "unerträglichen Verhörtechniken" ausgesetzt.
Apple verlangte als Reaktion, das auch ihre Zulieferer die jeweiligen Mitarbeiter mit Würde und Respekt zu behandeln. Andererseits werden in mehr als der Hälfte der chinesischen Apple Zulieferer Angestellte nicht angebracht entlohnt, mehr als ein Viertel zahlen nicht einmal den Mindestlohn.
(Gesehen bei AppleInsider)







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