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Apple veröffentlicht einen Bericht über die Bedingungen für Mitarbeiter seiner Zulieferer und reagiert damit auf die bereits wiederholt aufgetretenen Missstände an den meist asiatischen Fabriken. Apple sei bemüht die Arbeitsbedingungen für die Angestellten der Unternehmen in Übersee zu verbessern und bietet seit 2008 Weiterbildungsprogramme an, an denen bereit mehr als 130.000 Mitarbeiter teilgenommen haben.

Auch die Frage der Menschenrechte und -würde werde von Apple ernst genommen: Im vergangenen Jahr wurden über 100 Fabriken auf den Umgang mit Mitarbeitern geprüft.

 

Wenige Tage vor dem alljährlichen Treffen mit Anteilseignern veröffentlicht Apple den Bericht über die Bemühungen, die Arbeitsbedingungen für alle Mitarbeiter zu verbessern. In der vergangenen Jahren wurden immer Meldungen bekannt, speziell bei asiatischen Zulieferern seien die Arbeitsbedingungen und der Umgang mit Angestellten schlechter als man es sich erhoffen würde. Apple reagierte mit der Prüfung der fraglichen Unternehmen und kam zu dem Ergebnis, dass es tatsächlich Verstöße gegen Menschenrechte gegeben habe.

 

Anzahl der Werksprüfungen steigt

 

Aus diesem Grund habe Apple die Anzahl der Werksprüfungen, so genannte Audits, gesteigert um so höheren Druck auf die entsprechenden Unternehmen ausüben zu können. Insgesamt habe man seit dem Start des Audit-Programm 190 unterschiedliche Fabriken geprüft. Unternehmen bei denen Verstöße festgestellt wurden, mussten sich einer wiederholten Prüfung unterziehen. Im vergangenen Jahr allein, habe man 102 Firmen auf die Einhaltung des Apple Code of Conduct getestet. Bei sieben der geprüften Unternehmen war man nicht zufrieden mit den Zuständen und verlange Veränderungen.

 

Weiterbildungsprogramm erfolgreich

 

Nicht nur mit dem Einhalten menschenwürdiger Arbeitsbedingungen beschäftigt sich das UT-Unternehmen aus Cupertino: Im Train-the-Trainer Weiterbildungsprogramm werden Ausbilder von Fließbandarbeitern über Apples Code of Conduct, Berufsrisiken und Unfallvermeidung aufgeklärt. An dem Programm haben nach Angaben von Apple bereits mehr als 130.000 Mitarbeiter teilgenommen.

Auch das erst seit letztem Jahr existierende Programm "Supplier Employee Education Development" erfreut sich großer Beliebtheit. In dem Programm lernen die Mitarbeiter der Apple Zulieferer zum Beispiel die englische Sprache und technische Fertigkeiten. Beinahe 15.000 Teilnehmer habe man in diesem Programm im vergangenen Jahr verbuchen können.

 

Die Zukunft

 

Auch in der Zukunft will sich Apple verstärkt um die Rechte der Mitarbeiter seiner Zulieferer kümmern. Insbesondere Verstöße gegen den Kern von Apples Code of Conduct sollen verstärkt aufgeklärt und verhindert werden. Mit Unternehmen die wiederholt gegen diese Richtlinien verstoßen, wolle man nicht länger zusammen arbeiten.

Auch das Weiterbildungsprogramm sowohl für die Management- als auch die ihnen unterstehenden Ebenen soll fortgeführt und ausgebaut werden.

 

Morgen findet das Meeting mit Anteilseignern von Apple statt und dann wird sich zeigen ob die Investoren mit Apples Bemühungen zum Schutz seiner Mitarbeiter zufrieden ist.

 

(Gesehen bei MacWorld)

 

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Der Autor Christian Flack schreibt seit Montag, 24. August 2009 für MacWire.de.

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