Eine Studie von RBC / ChangeWave behauptet etwa 13 % der Bevölkerung sei am Kauf des iPad interessiert. Damit liegt das Interesse deutlich höher als seinerzeit vor dem Verkaufsstart des iPhones im Jahr 2007.
Insbesondere da der Preis des iPad als angebrachter empfunden wird, sei das Interesse am Gerät höher als für das erste iPhone Modell, dass ebenso wie das iPad ab 500 US-Dollar erhältlich war.
In einer Umfrage im Jahr 2007 wollten etwa 9 % der Befragten über den Kauf eines iPhones ernsthaft nachdenken. Das iPhone verfügte damals in der Basisvariante über 4 GB Speicher, es gab noch keinen AppStore und somit keine Anwendungen von Drittanbietern und zusätzlich zum Verkaufspreis von 500 Dollar musste ein Mobilfunkvertrag abgeschlossen werden.
Das Preisschild am iPad hat nun die gleiche Größe, allerdings stehen dem Anwender weit mehr als 100.000 Anwendungen im AppStore zur Verfügung, es besteht keine Bindung an die Verträge eines Mobil-Providers und in der günstigsten Variante verfügt das iPad über den vierfachen Speicher des ursprünglichen iPhones. Für die 3200 Befragten der aktuellen Studie sind dies vermutlich die Hauptgründe dafür, das nur 8 % das iPad für zu kostspielig halten. Beim iPhone lag dieser Wert noch bei 28 %.
Etwa 19 % der am Kauf Interessierten wollen das teuerste Modell mit 64 GB Speicher und integriertem UMTS Modul kaufen. Der gleiche Anteil interessiert sich eher für das Einsteigermodell. Als voraussichtlichen Hauptnutzungszweck nannten die meisten Befragten das Internet und EMail. Immerhin 37 Prozent wollen am iPad auch Bücher lesen.
Die schlechte Nachricht für Apple: Etwa ein Viertel der zukünftigen iPad Käufer wollen den Erwerb eines anderen Apple Produkts, etwa eines iPhones oder eines MacBook, verschieben oder ganz darauf verzichten.
Die Analysten rechnen mit 5 Millionen verkauften iPads innerhalb diesen Jahres und einem resultierenden Umsatz von 2,4 Milliarden Dollar.







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