Der Verlag Penguin Books demonstriert einige mögliche Anwendungen von eBooks auf Apples iPad. Die Pläne gehen um einiges über eine reine Textdarstellung auf einem digitalen Display hinaus, wie Verlagschef John Makinson zitiert wird.
Außerdem rechnet der Verlag mit einer Umsatzsteigerung im eBook Sektor, in erster Linie da man sich viel vom iPad verspricht. Im unten eingebundenen Video sieht man eine Demonstration mit Kinderbüchern, Lehrbüchern und auch ein Konzept für Astronomiebücher.
Über das Buch hinaus
Man habe sich Mühe gegeben über die bekannten Konzepte von eBooks und traditionellen Büchern hinaus zu denken. Es sollen Audio- und Videoinhalte in Penguin eBooks eingebunden werden und auch Spiele in die Bücher integriert werden.
Auf das ePub Format wolle man deswegen auch nicht setzen. Das ePub Format sei dafür entwickelt worden, klassische Textpräsentionen auf einen Bildschirm zu bringen, aber es würde die "coolen Sachen", die man bei Penguin Books plane nicht unterstützen. Deswegen werden die Bücher in erster Linie als Apps in den AppStore kommen und nicht im iBookstore vertrieben.
Umsatzsprung erwartet
Penguin Books rechne mit einem Sprung der durch eBoos erwirtschafteten Umsätze von 4 auf 10 %. Das iPad sei die erste "echte Möglichkeit" ein bezahltes, digitales Vertriebsmodell aufzubauen, dass auch für den Kunden wertvoll ist.
Auch mit der Abgabe von 30 % der Umsätze an Apple sei man prinzipiell zufrieden. Es wäre für den Verlag sogar besser als der traditionelle Buchhandel, wo der Verkäufer die Hälfte des Umsatzes einstreichen würde.
Schlüssel zum Erfolg sei Innovation und Risikobereitschaft. Man müsse verstehen, was die Leser wollen und wofür sie auch bereit sind, Geld auszugeben. Wenn man dies erreichen könne, werde das digitale Buchgeschäft "großartig".
(Gesehen bei AppleInsider)







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